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Nuklearmedizin

Unter Nuklearmedizin versteht man Untersuchungsverfahren und Therapien bei denen schwach radioaktive Substanzen zur Darstellung unterschiedlicher Körperregionen und zur Therapie bestimmter Erkrankungen eingesetzt werden. Es wird zwischen „in-vitro-Diagnostik“ und „in-vivo-Diagnostik“ unterschieden.

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Bei der in-vitro-Diagnostik wird durch eine Blutuntersuchung eine Hormonbestimmung vorgenommen.

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Bei der in-vivo-Diagnostik werden am Patienten Blutungs- und Stoffwechseluntersuchungen der verschiedenen Organe durchgeführt. Hierzu werden markierte Substanzen in eine Vene gespritzt. Über die Blutbahn gelangen diese Substanzen dann in den zu untersuchenden Körperabschnitt und geben von hier aus energiereiche Signale ab. Nach einer erforderlichen Wartezeit (Minuten oder Stunden) werden die Strahlen gemessen, die den Körper verlassen, um so ein oder mehrere Bilder als sogenannte Szintigramme zu erhalten. An der Stelle, an der vermehrt Strahlen den Körper verlassen, entsteht ein intensiveres Bild und man kann z. B. daran ersehen, ob dort der Stoffwechsel verstärkt ist. Umgekehrt erkennt man, dass dort, wo weniger Strahlen aus dem Körper kommen, der Stoffwechsel vermindert ist.

Die moderne Nuklearmedizin bietet ein breites Anwendungsspektrum. Hauptaufgabengebiet sind Tumordiagnostik und die Untersuchung an folgenden Organen:

  • Knochen und Gelenke
  • Schilddrüse / Nebenschilddrüse
  • Niere (mit Durchblutungs- und Ausscheidungsprüfung)
  • Lunge, Herz, Hirn, Leber
  • Lymphabflussgebiet bei Tumorpatienten

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Ist die Radioaktivität gefährlich?

Als radioaktive Substanz bei der Szintigraphie wird am häufigsten Technetium 99m verwendet. Technetium hat eine physikalische Halbwertszeit von 6 Stunden und ist reiner y-Strahler.

Da es zudem auch noch ausgeschieden wird (biologische Halbwertszeit), ist die effektive Halbwertszeit noch wesentlich kürzer als 6 Stunden. Nebenwirkungen durch solche Szintigramme können daher so gut wie ausgeschlossen werden.

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